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Trauer angesichts verschiedener Tode - Trauer, wenn der Abschied spürbar näher rückt

Dienstag, 26. März 2019, 19:30 bis 21:00 Uhr

Die Trauer nach dem Tod eines Angehörigen ist an sich eine sinnvolle Einrichtung unserer Psyche. Aber die damit verbundenen Gefühle zuzulassen und ihre Sprache zu verstehen, ist in unserer Gesellschaft schwieriger geworden und stösst oft auf geringe Akzeptanz. Schweigen und Rückzug machen es nicht einfacher.

Die Trauer klopft an unsere Tür, bis wir sie einlassen. Die Trauer ist eine Pflanze, die wachsen will. Sie braucht Zeit und eine wohlwollende Umgebung. Besonders schwer ist es, wenn der Tod ungewöhnlich früh eingetreten ist oder bei unnatürlichen Toden wie Unfall und Suizid. Wie kann eine Pflanze dann wachsen, wenn der Same nicht gesät werden konnte, weil kein Abschied möglich war?

Ort:
Gemeindezentrum Zunzgen, grosser Saal

Referentin:
Annemarie von Allmen-Kromer, Schulsozialarbeiterin, Lehrerin, Supervisorin (www.avaberatung.ch)

In Kooperation mit:
Pfrn. Judith Borter und Eveline Beroud, Ökumenische Koordinationsstelle Palliative Care BL
Agnes Scheifele, Fachverantwortliche Palliative Care, Spitex Sissach

Fragen?:
Pfr. Ulrich Dällenbach, Tel. 061 971 10 31
Pfr. Andreas Berde, Tel. 061 971 22 30