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Theater 58 - "Der Engel": Die etwas andere Flüchtlingsgeschichte

Freitag, 13. April 2018, 20:00 Uhr

Ort: Offene Kirche Elisabethen, Basel

Regie: André Revelly
Mit Dagmar Loubier, Hans Gysi, Lorenzo Polin, Sara Maria Zollinger, Silvan Buess

Technik: Gabie Frotzler

 Silja Walter stellt in „Der Engel“ drei Fragen:

  • Was ist ein Mensch?
  • Was ist ein Engel?
  • Wo erkennen Sie sich im Stück?

Die Zuschauer werden mit Flüchtlings- und aber auch mit „normalen“ Menschenproblemen konfrontiert und sollen daraus selber, für sich eine Antwort finden und Stellung beziehen.

Der Engel ist überhaupt nicht zufrieden mit dem, was er ist, er will anders sein; ein Mensch werden!
Eine Aufführung, die Themen unserer aktuellen Zeit aufgreift und zum eigenen Denken und Handeln herausfordert. Wir, die Gesellschaft, sind die Figuren.

Silja Walter versteht es, in Bildern, mit ihrer einzigartigen und  wortgewaltigen Sprache und gewagten Einfällen die drei Themen  miteinander zu verbinden und zu durchdringen. Ihr Einfallsreichtum kennt dabei keine Grenzen: von zart und lyrisch bis zu sprengend und radikal!

„Wenn ich von meiner spirituellen Erfahrung spreche, kann ich das nur in einer Art von Verrücktheit tun.“

Sie greift immer wieder mutig und unerschrocken viele Probleme  unserer heutigen Zeit auf, bleibt aber nicht in Destruktion,  Hilflosigkeit und Apathie stecken, sondern versucht neue Wege  aufzuzeigen. Wege der Menschwerdung.

Silja Walter
Wer die Werke der bekannten Schweizer Autorin  Silja Walter (1919-2011) kennt, weiss, dass sie immer wieder mit starken  Bildern arbeitet. Dabei kennt ihr Einfallsreichtum keine Grenzen, von  lyrisch und zart bis fordernd und aufwühlend. Zeit und Raum heben sich  auf. Und dann öffnet sich ein Bereich, in dem Silja Walter die Figuren  zu Metaphern für Leben und Tod werden lässt. Sie zeigt Menschen, die in  die Tiefe hinabsteigen, um das Licht auf neue Weise zu entdecken.